Satzung

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§ 1 Name und Sitz

(1) Der Verein führt den Namen – Sportschützenclub Germania Essen e. V. -.Er ist in das Vereinsregister in Essen Borbeck eingetragen.

(2) Der Verein hat seinen Sitz in Essen Bergeborbeck, Bezirkssportanlage, Friedrich Lange Str.15

§ 2 Zweck des Vereins – Gemeinnützigkelt

(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts -steuerbegünstigte Zwecke- der Abgabenordnung. Der Zweck des Vereins ist die Förderung, Pflege und Ausübung des Schießsportes und der sportlichen Jugendarbeit.

Der Satzungszweck wird insbesondere durch die Förderung sportlicher Übungen und Leistungen verwirklicht. Dazu gehören auch der Bau und die Unterhaltung von Sportanlagen.

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaltliche Zwecke.

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

§ 3 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.Das erste Geschäftsjahr endet am 31.12.1994

§ 4 Erwerb der Mitgliedschaft

(1) Mitglied des Vereins kann jede natürliche nicht vorbestrafte Person werden.
Die Vorlage eines polizeilichen Führungszeugnisses kann verlangt werden.

(2) Das neu aufgenommene Mitglied verpflichtet sich, innerhalb eines Jahres nach dem Aufnahmedatum an einem Lehrgang -Schieß und Standaufsicht -mit Prüfung des Bezirks 02 erfolgreich teilzunehmen.

(3) Wer die Mitgliedschaft erwerben will, hat an den Vorstand einen schriftlichen Aufnahmeantrag zu richten. Bei Minderjährigen ist die Zustimmung der gesetzlichen Vertreter erforderlich

(4) Über den schriftlichen Antrag entscheidet der Vorstand.

(5) Die Mitglieder erkennen als für sich verbindlich die Satzungen, Ordnungen, Wettkampfbestimmungen und die jeweils gültige Sportordnung des DSB an.

(6) Über die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft entscheidet die Mitgliederversammlung. Ehrenmitglieder haben alle Mitgliederrechte.

§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft .

(1) Die Mitgliedschaft erlischt durch den Austritt, Tod, Ausschluss oder durch die Auflösung des Vereins.

(2) Die Austrittserklärung ist schriftlich an den 1. Vorsitzenden zu richten. Der Austritt ist nur zum Schluss eines Kalenderjahres unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von 3 Monaten zulässig

(3) Bei Zahlungsrückständen von Beitrag und Umlagen von mehr als 6 Monaten, trotz zweimaliger Mahnung.

(4) Ein Mitglied, das in erheblichem Maß gegen die Vereinsinteressen verstoßen hat, kann durch Beschluss des Vorstandes aus dem Verein ausgeschlossen werden. Vor dem Ausschluss ist das betroffene Mitglied persönlich oder schriftlich zu hören. Die Entscheidung über den Ausschluss ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied mit Einschreiben gegen Rückschein zuzustellen. Es kann innerhalb einer Frist von einen Monat ab Zugang schriftlich Berufung beim 1. Vorsitzenden einlegen. Über die Berufung entscheidet die Mitgliederversammlung. Macht das Mitglied vom Recht der Berufung innerhalb der Frist keinen Gebrauch, unterwirft er sich dem Ausschließungsbeschluss.

§ 6 Straf und Ordnungsmaßnahmen

(1) Ein Mitglied kann, nachdem ihm Gelegenheit zur Äußerung gegeben worden ist, aus wichtigem Grund vom Vorstand aus dem Verein ausgeschlossen werden, insbesondere wegen vereinsschädigenden Verhalten, grober oder wiederholter Verstöße gegen die Satzung, Ordnungen, Wettkampfbestimmungen, der Sportordnung des DSB oder gegen Anweisungen und Sicherheitsbestimmungen.

(2) Wenn ein Mitglied schuldhalt gegen die Satzung oder Anordnungen der Vereinsorgane verstößt, können nach vorheriger Anhörung vom Vorstand folgende Maßnahmenverhängt werden.

  • Verweis
  • Geldstrafen
  • zeitlich begrenztes Verbot der Teilnahme an Wettkämpfen, Trainingsabenden und an den Veranstaltungen des Vereins.

§ 7 Rechtsmittel

Gegen die Ablehnung und Aufnahme ( § 4 ) und gegen alle Straf und Ordnungsmaßnahmen ( § 6 ) ist Einspruch zulässig. Dieser ist innerhalb von einen Monat nach Zugang der Entscheidung beim Vorsitzenden einzulegen. Über den Einspruch entscheidet der Vorstand. Bis zur endgültigen Entscheidung des Vorstandes ruhen die Mitgliedsrechte des betroffenen Mitgliedes, soweit sie von den Entscheidungen des Vorstandes berührt sind.

§ 8 Vereinsorgane

Organe des Vereins sind:

  • die Mitgliederversammlung
  • der Vorstand

§ 9 Mitgliederversammlung

(1) Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung

(2) Die Mitgliederversammlung ist jährlich vom 1. Vorsitzenden unter Einhaltung einer Einladungsfrist von
3 Wochen durch persönliche Einladung, mittels Mail an die E-Mailadresse, oder einfachen Brief an die letztbekannte Anschrift des Vereinsmitgliedes einzuberufen. Dabei ist die vom Vorstand festgesetzte Tagesordnung mitzuteilen.

(3) Der Vorstand hat unverzüglich eine Mitgliederversammlung einzuberufen, wenn das Vereinsinteresse es fordert oder wenn mindestens 49% der Mitglieder die Einberufung schriftlich und unter Angab des Zwecks und der Gründe es fordern.

(4) Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Stimmberechtigt sind alle Mitglieder vom vollendeten 16. Lebensjahr an, die Ihren Beitragsverpflichtungen gegenüber dem Verein nachgekommen sind. Als Vorstandsmitglieder sind Mitglieder vom vollendeten18. Lebensjahr an wählbar.

(5) Die Entscheidungen der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt. Satzungsänderungen können nur mit einer Mehrheit von zwei Drittel der abgegebenen gültigen Stimmen der Mitglieder beschlossen werden. Stimmenthaltungen bleiben für die Entscheidungen unberücksichtigt.

(6) Über Anträge, die nicht in der Tagesordnung verzeichnet sind, kann in der Mitglieder­versammlung nur abgestimmt werden, wenn diese Anträge mindestens zwei Wochen vor der Versammlung schriftlich beim 1. Vorsitzenden des Vereins eingegangen sind. Dringlichkeitsanträge dürfen nur behandelt werden, wenn die anwesenden Mitglieder mit einer zwei Drittel Mehrheit beschließen, dass sie als Tagesordnungspunkt aufgenommen werden. Ein Dringlichkeitsantrag auf Satzungsänderung ist unzulässig.

(7) Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden,dessen Vertreter oder eines vom 1. Vorsitzenden bestimmten Versammlungsleiters geleitet. Sie hat insbesondere folgende Aufgaben:

  • Genehmigung des Haushaltsplanes für das kommende Geschäftsjahr,
  • Entgegennahme des Rechenschaftsberichts des Vorstandes und dessen Entlastung,
  • Wahl des Vorstandes,
  • Festsetzung der Höhe des Mitgliedsbeitrages und der Umlagen,
  • Beschlüsse über Satzungsänderungen und Vereinsauflösung,
  • Beschlüsse über die Berufung eines Mitgliedes gegen seinen Ausschluss durch den Vorstand.

(8) Stimmberechtigt bei der Mitgliederversammlung sind nur Mitglieder, die mindestens drei Monate vor der Mitgliederversammlung rechtmäßig in den Verein aufgenommen wurden und die ihren Beitragsverpflichtungen gegenüber dem Verein nachgekommen sind.

(9) Über die Mitgliedereversammlung und die Beschlüsse ist ein Protokoll zu führen, das vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist.

§ 10 Vorstand

Der Vorstand besteht aus:

  • Vorsitzenden
  • dem stellvertretenden Vorsitzenden
  • dem Schatzmeister
  • dem Schriftführer
  • dem Waffenmeister (Gerätewart)

(2) Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich (§ 26 BGB) durch den ersten und zweiten Vorsitzenden vertreten. Jeder kann den Verein alleine führen.

(3) Der Vorstand wird durch die Mitgliederversammlung auf zwei Jahre gewählt.

Die Amtsdauer des Vorstandes kann auch kürzer oder länger bemessen sein.

Seine Mitglieder bleiben bis zur Wahl eines Nachfolgers im Amt. Bei Ausscheiden eines Vorstandsmitglieds ist der Vorstand berechtigt, ein neues Mitglied kommissarisch bis zur nächsten Wahl zu berufen.

(4) Der Vorsitzende beruft und leitet die Sitzungen des Vorstandes. Er ist verpflichtet, den Vorstand einzuberufen, wenn es das Vereinsinteresse erfordert oder aber wenn dies von der Mehrzahl der Vorstandsmitglieder verlangt wird.

(5) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder anwesend sind. Bei Beschlussfassung entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.

§ 11 Kassenprüfung

Die Kasse des Vereins wird in jedem Jahr durch zwei von der Mitgliederversammlung des Vereins auf zwei Jahre gewählte Kassenprüfer geprüft. Die Kassenprüfer erstatten der Mitgliederversammlung einen Prüfungsbericht und beantragt bei ordnungsgemäßer Kassenführung die Ent1astung des Vorstandes.

§ 12 Jugend des Vereins

(1) Durch Beschluss der Mitgliederversammlung kann der Jugend das Recht zur Selbstverwaltung im Rahmen der Satzung und der Ordnungen des Vereins eingeräumt werden.

(2) In diesem Fall gibt sich die Jugend eine eigene Jugendordnung, die der Genehmigung des Vorstandes bedarf. Die Jugend entscheidet über die Verwendung der ihr zufließenden “Mittel.

§ 13 Auflösung des Vereins

(1) Die Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden.

(2) Die Einberufung einer solchen Versammlung darf nur erfolgen, wenn es der Vorstand mit einer Mehrheit von drei Vierteln aller seiner Mitglieder beschlossen hat, oder von einem Drittel der stimmberechtigten Mitglieder des Vereins schriftlich gefordert wurde.

(3) Die Versammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der stimmberechtigten “Mitglieder anwesend ist. Die Auflösung kann nur mit einer Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.

Sollte bei der ersten Versammlung weniger als die Hälfte der stimmberechtigten “Mitglieder anwesend sein, ist eine zweite Versammlung einzuberufen, die dann mit einer Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden stimmberechtigten “Mitglieder beschlussfähig ist.

(4) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines Zweckes fällt sein Vermögen an den     Stadtsportbund, mit der Zweckbestimmung, dass dieses Vermögen unmittelbar und ausschließlich zur Förderung des Sportes verwendet werden darf.

 

Essen, den 23.07.94